Diego erinnert sich noch genau an den Moment, als einer seiner Schüler ein Lied gelernt hatte und es als Geburtstagsüberraschung für seine Mutter gespielt hat. Solche Momente erklären, warum er seit 22 Jahren am Unterrichten hängt — dabei zuzusehen, wie jeder Schüler an seinen persönlichen Zielen arbeitet und sie tatsächlich erreicht. Nach zwei Jahrzehnten des Unterrichtens hat er die Hauptsache begriffen: Es geht nicht darum, alle gleich zu machen, sondern für jeden seinen eigenen Weg zu finden.
Diego hat einen pädagogischen Hintergrund, aber was wirklich wertvoll ist, ist seine Erfahrung mit völlig unterschiedlichen Menschen. Er arbeitet mit Kindern ab 10 Jahren bis hin zu Erwachsenen, von totalen Anfängern bis zu fortgeschrittenen Gitarristen. Und für jeden erstellt er einen individuellen Plan, basierend auf deren Zielen und Musikgeschmack.
Schon in der ersten Stunde schätzt Diego das Niveau des Schülers ein, findet die richtige Unterrichtslänge raus (30, 45 oder 60 Minuten) und baut eine Strategie auf. Nach nur wenigen Stunden spielen die Schüler offene Akkorde und einfache Melodien. Nach einem Monat können sie zwischen Akkorden wechseln. Nach sechs Monaten spielen sie ganze einfache Lieder mit Akkorden.
Diego ist auf die technischen Sachen spezialisiert: Akustik- und E-Gitarre, Solos, Improvisation, Musiktheorie. Er beherrscht die fortgeschrittenen Techniken — Alternate, Sweep und Economy Picking, Tapping und beidhändiges Spielen. Aber meistens arbeitet er mit Cover-Songs, die die Schüler wirklich lernen wollen, weil das die Sache interessant hält.
„Spaß und Disziplin.“
Sein Ansatz ist technisch und strukturiert — für Leute, die ihr Instrument wirklich meistern wollen. Keine Abkürzungen, aber auch kein Zwang. Die wichtigsten Eigenschaften, die er an sich als Lehrer schätzt, sind Geduld, jahrelange Erfahrung und individueller Ansatz bei jedem Schüler. Schließlich soll Musik Freude bereiten, aber um die Arbeit, die man reinstecken muss, kommt man nicht rum.